Der richtige Sitz der Kinderbrille
Perfekter Halt

Kinderbrillen sind cool! Das finden auch die jungen Brillenträger, die schon ihre Erfahrungen damit gemacht haben. Die erste Brille ist daher immer die schwierigste. Das sich das Kind die Brille selber aussucht, sollte deshalb selbstverständlich sein. Schließlich identifiziert sich das Kind viel schneller damit und es fördert seinen Besitzerstolz.
Freuen sie sich auch über sein tolles Aussehen. Bunte Farben, trendige Formen und ein lässiges Outfit – so präsentieren sich heute die neuen Modelle. Sie haben nichts mehr gemein vom 08/15 Design vergangener Jahrzehnte, mit denen die Eltern noch aufgewachsen sind.
Bei der Brillenauswahl gilt es jedoch auf einige Dinge zu achten. Die neue Fassung sollte auf keinen Fall die Bewegungsfreiheit des jungen Brillenträgers einschränken. Sie muss der Anatomie des Kinder-Gesichtes möglichst entsprechen und richtet sich nach der Größe der Augenhöhle und dem Abstand der Augen voneinander.
Nach oben hin sollte die Brille nicht über den Unterrand der Augenbraue hinaus gehen; nach unten darf sie den Wangenknochen nicht berühren. Seitlich sollten die Gläser nicht über den Augenrand hinaus stehen. Um beim Spielen nicht zu stören, sollten die Brillenbügel möglichst am Schläfenrand entlang führen und nicht allzu weit abstehen.
Eine Kinderbrille niemals zu groß wählen
Es gibt tatsächlich immer noch Eltern, die meinen die neue Kinderbrille eine Nummer größer wählen zu müssen. In eine Brille wächst man aber nicht hinein! Je größer die Brille ist, desto schwerer wird sie auch, da größere Gläser eingesetzt werden müssen. Und je schwerer sie ist, desto größer ist die Gefahr, dass sie später drückt.
Die Fassung selbst sollte stabil, elastisch und vor allem leicht sein. In Kinderbrillen werden unterschiedliche Metall-Legierungen und Kunststoffe eingesetzt. Tritt jedoch eine Kontaktallergie auf, sollte man auf eine Fassung aus einem anderen Material ausweichen. Sogenannte Titanbrillenfassungen bieten sich hier an. Titan ist ein Material, welches keine Allergien auslösen kann.
Strapazierfähige Brillen für aktive Kinder
Kinderbrillen werden bekanntlich hart rangenommen. Die Industrie hat deshalb strapazierfähige Modelle entwickelt. Spezielle Sport-, Imperial-, Gespinst- oder Gliederbügel sind bestens für jüngere Kinder geeignet. Sie führen ums ganze Ohr herum, fast bis zum Ohrläppchen, sind weich und geben der Brille einen guten Halt.
Ein Kunststoffschlauch ist um den elastischen Teil herumgezogen; zum Schutz vor Allergien und Druckstellen. Bei einem Teil der Kinderfassungen sind auch die Bügelscharniere mit Kunststoffkappen überdeckt. Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, die das Verletzungsrisiko senkt.

Ein sehr nützliches Ausstattungsmerkmal sind in den Bügel integrierte Federscharniere. Sie geben beispielsweise auf Druck nach. Die Brille sitzt dadurch wesentlich bequemer.

Dort, wo die Brille auf der Nase liegt, muss sie eine möglichst große Auflagefläche bieten. Die Brille rutscht nicht mehr so leicht – vor allem bei kleineren Kindern, die noch keinen ausgeprägten Nasenrücken haben – und das Gewicht der Brille wird gleichmäßiger verteilt.

Besonders bei Brillen für kleinere Kinder sind deshalb sogenannte Sattel- oder Schlaufenstege aus hautfreundlichem Kunststoff weit verbreitet.

Bei Modellen für ältere Kinder findet man meistens Seitenstege. Sie lassen sich leicht der individuellen Nasenform anpassen.








