Kinder nehmen das Verkehrsgeschehen anders wahr
Kinder im Strassenverkehr

Allein schon durch die Größe nehmen Kinder das Verkehrsgeschehen anders wahr, als wir Erwachsenen. Ist es für uns kein Problem, über den Kofferraumdeckel eines parkenden Autos zu blicken, wird gerade dieser für die Kleinen eine unüberschaubare Barriere.
Durch die Erfahrung des Alltags ist es eigentlich kein Problem für uns, Geschwindigkeiten herankommender Autos oder Fahrräder einzuschätzen. Für Kinder eine meistens nicht zu lösende Aufgabe.
Auch entwickeln sich erst im Laufe der Zeit Warnmechanismen, die bei Erwachsenen ausgeprägter funktionieren: hören und sehen ergänzen sich. Kinder träumen jedoch noch vor sich hin, lassen sich durch besondere Reize gerne ablenken.
Abgelenkt werden Kinder auch durch eine schlecht sitzende Brille. Sie vermindert die Möglichkeit, den Straßenverkehr besser wahrzunehmen, was ja eigentlich durch sie Brille erreicht werden soll. Rutscht oder drückt sie, ist sie ein Fremdkörper im Gesicht des kleinen Brillenträgers.
Hinzu kommt die Möglichkeit, dass die Kinder ein Auge beispielsweise wegen einer Schielbehandlung abgeklebt haben. Die Wahrnehmung wird dadurch weiter eingeschränkt. Deshalb ist immer erhöhte Rücksicht und Vorisicht geboten, fährt man an Schulen vorbei, durch Spielstraßen oder sonstige, von Kindern besuchte Orte.
