UV-Strahlung: Kinderaugen schützen

Bei Kindern sind die Pupillen größer und die Augenlinsen klarer als bei den Erwachsenen. Dies hat zur Folge, dass die Netzhaut bei intensiver UV-Strahlung stärker gefährdet ist. Der Einsatz geeigneter Sonnenbrillen und Kopfbedeckungen schützt Kinderaugen effektiv. Was bei der Haut heute selbstverständlich ist, muss bei intensiver Sonnenexposition auch für die Augen gelten: Sie brauchen wirkungsvollen Sonnenschutz.


Generell gilt, dass Babys und Kleinkinder unter drei Jahren nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden sollten, um sie vor Augenschäden und Spätfolgen wie Altersbedingte Makuladegerneration (AMD) zu schützen. Richtiger Sonnenschutz ist essenziell und verlangt auch nach passender Kopfbedeckung, Schutzcreme und einer Sonnenbrille mit dem CE-Zeichen und dem Vermerk 100 % UV-Schutz. Von gefälschten Billigbrillen vom Jahrmarkt wird gewarnt, weil sie in der Regel keinen zuverlässigen Schutz bieten. Eine Sonnenbrille sollte 99 % der gefährlichen ultravioletten (UV) Strahlung abblocken.

 

 

 

Der Index zur UV-Strahlung unter www.dwd.de, der täglich angepasst wird, zeigt die Intensität der UV-Strahlung und informiert über die gesundheitlichen Wirkungen.
Folgende Faktoren beeinflussen zusätzlich die Intensität der UV-Strahlung:

 

 

 

    Leichte Bewölkung lässt über 90 % der UV-Strahlung durch

 

    Schnee reflektiert bis zu 80 %

 

    Trockener Strandsand reflektiert 15-20 %

 

    Meereswellen reflektieren 10-30 %

 

    Abstand zum Äquator

 

    Sonnenstand ist abhängig von der Tages- und Jahreszeit

 

 

 

„Haut und Augen vergessen gleichermaßen nichts, was mögliche UV-Schädigungen in der eigenen Lebensspanne angeht“, betont Roger Anhalm, leitender Optometrist bei den Pallas Kliniken in Olten. Nachgewiesene Augenveränderungen, die auch noch nach vielen Jahren auftreten können, sind: Lidspaltenfleck, Grauer Star und altersbedingte Makuladegeneration.

 

 

Wenn sich ein Kind im Freien aufhält, sollte es unbedingt eine Sonnenbrille tragen. Sie tragen als Vorbild natürlich einen entsprechenden Sonnenschutz, der heute dem Gesicht durch ihre immense Modellvielfalt sogar betonen

 

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Sophie G (Donnerstag, 08 Juni 2017 16:01)

    Hi! Danke für die guten Beiträge in diesem Blog, und die ganze Webseite! Ich und meine Familie waren letzte Woche an der Ostsee, und haben erst Zuhause gemerkt, dass die Sonnenbrille von unserem 2-Jährigen keine UV-Schutz hat! Ich mache mir echt sorgen und gehe in den nächsten Tagen mit ihm noch zum <a href='http://www.augenarzt-taghi.at/' > Augenarzt</a>. Hat jemand Ähnliche Erfahrungen oder weiß, wie gefährlich das ist? LG Sophie